Ledrosee: eine türkisfarbene Perle zwischen den Bergen

Klares, türkisfarbenes Wasser, in dem man im Sommer schwimmen, tauchen sowie Segeln, Kanufahren und Windsurfen genießen kann. Der Ledrosee ist wahrhaftig ein Stück Paradies – eine Oase für einen Urlaub voller Sport und Entspannung vor traumhafter Kulisse.
Die landschaftliche Umgebung ist von außergewöhnlicher Schönheit: Der Ledrosee liegt in einem kleinen Tal, das die Gardaseeebene mit dem Chiese-Tal verbindet. Eingebettet zwischen sattgrünen Bergen, die sich in seinem klaren Wasser spiegeln, hat der Ledrosee eine Fläche von rund 2,2 Quadratkilometern und einen Umfang von etwa 10 Kilometern. Mit seinen 655 Metern Höhe ist er das höchstgelegene Regattabecken Italiens und empfängt regelmäßig Segel- und Kajakchampions aus aller Welt, die sich hier spannende Regatten und Match Races liefern.
Vor allem aber ist der Ledrosee ein ruhiger, klarer See – einer der saubersten im Trentino. Im Sommer laden die vier gut ausgestatteten und leicht erreichbaren öffentlichen Strände zum uneingeschränkten Genuss ein: Baden, Springen, Wasserspiele, lange Schwimmrunden sowie Ausflüge mit Tretboot oder Kanu. Der See ist ein wahrer Magnet für Wassersportbegeisterte, aber auch für Familien mit Kindern, dank eines nie zu kalten Wassers (an den heißesten Tagen bis zu 24 °C), und für alle, die einfach in Ruhe die Sonne genießen und ein entspanntes Wochenende oder einen erholsamen Urlaub verbringen möchten.
Bei kühlerem Wetter wird der Ledrosee zum Ziel romantischer oder erholsamer Spaziergänge entlang der Ufer oder auf dem dichten Wegenetz der Umgebung, von dem viele Strecken auch mit dem Mountainbike befahrbar sind. In der Höhe eröffnen sich geradezu atemberaubende Panoramen, sowohl auf den See als auch auf die umliegenden Berge. Für die Trainierten unter uns bietet der Gipfel des Monte Corno einen der schönsten Ausblicke auf den See. Eine alternative Möglichkeit, die Naturlandschaft rund um den See zu entdecken, ist Ledro Land Art, ein Pfad mit faszinierenden Skulpturen, der sich durch den Wald der Ebene von Pur schlängelt.
Was den Ledrosee schließlich weltweit einzigartig macht, sind die Pfahlbauten von Molina di Ledro. Es handelt sich um ein großes, perfekt erhaltenes Pfahlbaudorf aus der Jungsteinzeit, das etwa 4.000 Jahre zurückreicht. An dieser sorgfältig rekonstruierten archäologischen Stätte und im nahegelegenen Pfahlbautenmuseum am Ledrosee lässt sich entdecken, wie unsere Vorfahren vor Jahrtausenden lebten. Diese Eigenschaften machen es zur bedeutendsten Pfahlbausiedlung Europas, und seit 2011 ist sie UNESCO-Weltkulturerbe – ein Titel, dem sich der 2015 verliehene Titel UNESCO-Biosphärenreservat für das als Ledro-Alpen und Judicarien bekannte Trentiner Gebiet, zu dem auch das Val di Ledro gehört, anschließt.
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